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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Das Prachtstück

Schon länger war ich auf der Suche nach einem schönen, antiken Schreibtisch.

Eine wunderbare Fügung des Schicksals erfüllte mir diesen Wunsch, als ein älterer Kollege in den Ruhestand ging. Das "hässliche", alte Möbelstück wurde im Hausgang zwischen gelagert, und sollte sich kein Käufer finden, bot ich mich an ihn für 10 Euro zu nehmen - ohne zu ahnen, was ich damit an Odyssee auslösen würde. Und der Schreibtisch mit zwei Türen und einer Schublade wurde mein. Der einzige Haken an der ganzen Sache war, ich musste diesen riesen Tisch nach Hause transportieren. Aber wie? Mit meinem kleinen Auto? Da kam mir die glorreiche Idee meinen Bruder zu fragen, ob er mit seinem Auto und einem Anhänger aushelfen könnte.

Er sagte zu und an einem Samstag im Winter konnte es also los gehen. Zusammen mit meinem Lebensgefährte und meinem Sohn fuhr er los. Ich habe in der Zwischenzeit das Arbeitszimmer gewischt und Platz gemacht für mein neues Prachtstück.

1 Stunde verging, 2 Stunden vergingen ...

Ich versuchte meinen Lebensgefährten anzurufen - das Handy klingelte im Wohnzimmer. OK, dachte ich mir, dann versuchst du es bei deinem Sohn. Sein Handy klingelte munter vor sich hin - im Kinderzimmer. Frust machte sich breit, denn mein Bruder besaß kein Handy!

3 Stunden zogen ins Land und ich tigerte in meiner Wohnung umher.

Meiner Berechnung zur Folge hätten sie maximal 20 Minuten Fahrt gehabt, 20 Minuten zum Tisch aufladen und 20 Minuten für den Rückweg benötigt. Was dauert da sooo lange?


Mein glorreicher Bruder meinte, er könnte über einen umlegbaren Absperrpfosten fahren, das Auto wenden und den Schreibtisch aufladen. Leider riss der Auspuff seines Autos ab, als er darüber fuhr und somit war das Gefährt fahruntauglich geworden.

Der ADAC musste her, nur keiner der Herren hatte ein Handy dabei und keiner der Männer hatte ein Jacke angezogen, denn sie waren ja mit dem Auto unterwegs, da brauchen starke Kerle so was nicht!
Guter Rat war teuer. Einer musste in der Nachbarschaft bei einem katholischen Orden klingeln und dort fragen, ob man das Telefon benutzen könne. Leider sind die Brüder dieses Ordens wohl gerade beim Mittagessen gesessen und es ging erst einmal keiner an die Pforte.
Nach weiteren 30 Minuten in der Kälte kam einer der Brüder an die Pforte. Er wusste allerdings nicht so recht, wie man das Telefon dort bedienen muss, da es ein interner Apparat war. Weitere Minuten vergingen und endlich konnte man das Telefon benutzen und den ADAC anrufen, während die beiden anderen in der Kälte standen - wohl gemerkt ohne Jacken.

Eine weitere Stunde des Wartens verging und die Männer bekamen schon fast Frostbeulen an den Händen und Füßen. Die Wangen und Nasen waren rot gefroren. Als dann der LKW vom ADAC auftauchte, lagen die Nerven blank und alle drei wollten nur noch nach Hause.

Nach 4 endlosen Stunden MEINER Odyssee wurde mir dann doch Himmelangst, als ich das Gespann auftauchen sah! Der ADAC hatte das Auto Huckepack genommen und der Hänger mit meiner „Beute“ schwänzelte hinten nach.


Die Blicke der  Männer sprach Bände und ich sagte erst mal nichts. Sie luden den Schreibtisch ab und trugen ihn ins Haus hinein.

 

Im Haus angekommen setzte ich mich an mein antikes, neues Möbelstück und voller Stolz streichelte ich liebevoll über das feuchte, kalte Holz. Ich öffnete die Schranktüren und besah das Innenleben, schließlich betrachtet Frau jede Errungenschaft bis ins Detail, und mein suchender Blick blieb den 3 Männern nicht verborgen. Sie sagten: „Ist was nicht in Ordnung?“ Ich traute mich gar nicht etwas zu sagen, aber ich konnte es nicht verbergen. „Was?“, kam als barsche Aufforderung meiner Eismänner.

Nun,  meine 3 Männer haben es tatsächlich geschafft die einzige Schublade, die der Schreibtisch besaß, zu verlieren! Und sie ward nie wieder gefunden ...

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

mehr ...

Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 115

Das chinesische "shi" heißt auf Deutsch sowohl "Vier" oder "Tod". Viele abendländische Hotels haben kein 13. Stockwerk und in China meistens keinen 4. Stock.

 

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