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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Sei mein!

Von spontaner Liebe im Möbelhaus

An einem schönen Urlaubstag, nach einem ausgedehnten Spätfrühstück, meinte meine Freundin: „Komm lass uns einen Einkaufsbummel machen.“ Wir hechteten quer durch die Stadt. Wo wollten wir eigentlich hin? Ziel- und planlos. Da entdeckten wir ein Möbelgeschäft. Nein, nicht das wir etwas Bestimmtes gesucht hätten. Einfach mal wieder durchlaufen und sich inspirieren lassen für das eigene Zuhause. Ein guter Plan war geboren!

Abteilung für Badmöbel und Büromöbel - ich wollte schon lange einen neuen Bürostuhl haben, nur hatte ich nie wirklich Lust Geld für so einen Stuhl auszugeben. Probesitzen war angesagt, denn wir hatten ja einen Plan, den galt es einzuhalten und da ging es nicht mehr nach dem Lustprinzip!

 

Der erste Bürostuhl: weißes Kunstleder, edles Design, super bequem und mit Kippfunktion. 129 Euro die mich begeisterten. DAS ist der Stuhl! Aber doch lieber in schwarz und er ist mir eigentlich viel zu teuer. Stuhl Nummer 2 war nicht hübsch genug, bei Stuhl Nummer 3 war die Lehne zu kurz, Stuhl Nummer 4 konnte man nicht kippen, Stuhl Nummer 5 strahlte in Lila (Farbe der unbefriedigten Frau) und Stuhl Nummer 6 punktete mit einem zu hohen Preis. Es dauerte eine halbe Ewigkeit bis wir alle Stühle durch hatten und der erste Stuhl war immer noch mein Favorit.

Ich nahm einen Zettel aus der Plastiktasche am Stuhl meines Begehrs und wanderte damit zu einer Verkäuferin. „Entschuldigung, ich hätte da mal eine Frage. Wenn sie diesen Stuhl in schwarz haben und sie ihn mir für 99 Euro verkaufen können, dann würde ich ihn heute noch mitnehmen wollen.“ In mir loderte die geplante Inspiration für mein Zuhause!

Ein kurzer Blick in ihren Computer und siehe da, noch 2 Exemplare in schwarz und auch noch gerade in dieser Woche in der Werbung für sage und schreibe 99 Euro! Ja, jetzt war ich ungeplant stolze Besitzerin eines neuen, schwarzen Bürostuhl.

Wir gingen zur Warenausgabe und ich war etwas verwundert, als mir ein flacher Karton ausgehändigt wurde. Ich war doch davon ausgegangen, dass ich den Stuhl in 2 Teilen ausgehändigt bekomme, aber so flach?

 

Spät am Abend kamen wir von unserer Tour nach Hause. Ich war noch voller Tatendrang und machte mich daran den Stuhl auszupacken. Sitzfläche, Rückenlehne, 2 Armlehnen, Gasfeder samt Abdeckung, Schraubenpäckchen, 5 Rollen und ein komisches Plastikteil, mit dem ich erst einmal nichts anzufangen wusste. Jeder kennt das - die Aufbauanleitung ist mit Bildern und Zahlen bestückt. Man muss mehrmals hinsehen, um alles auch zu verstehen.

Als erstes stand da, man baut diesen Stuhl besser zu zweit auf...  gggggrrrrr! Wer hätte das gedacht? Mein Sohn war schon schlafen und meine Freundin schon nach Hause gefahren. Also selbst ist die Frau! Das wäre ja gelacht, wenn ich das nicht schaffen würde. Ich machte mich also daran, die Teile zu zählen und zu sortieren.  Bild Nummer 1 war noch ganz einfach und auch Bild Nummer 2 verstand ich auf Anhieb. Erste Probleme gab es dann bei Bild Nummer 3, zu dem ich eine zweite Person gebraucht hätte, denn jetzt galt es die Lehne mit dem Sitz zu verbinden! Hatte ich eine Schraube versenkt, fand ich das Loch für die nächste nicht. Also alles wieder rausdrehen und noch einmal von vorne. Nach längerem Fluchen und vielen Versuchen hatte ich endlich den Sitz mit der Lehne bestückt. Der Rest war ein Kinderspiel. Ein Traum wurde wahr! Mein eigener Bürostuhl nahm Form an...

 

Endlich, nach ca. 120 Minuten und gefühlten 8 Stunden: FERTIG!

Und nun ließ sich weder der Sitz nach oben oder unten verstellen, noch bekam ich ihn in die Kippfunktion. Nichts in der Beschreibung ließ mich darauf schließen, dass ich einen Fehler gemacht haben könnte. Resigniert und desillusioniert ging ich um 2 Uhr morgens in mein Bett.

Am nächsten Tag ließ ich mich frustriert in den unbeweglichen Bürostuhl fallen, tastete an den Hebeln herum und ab ging die Auf- und Abfahrt! Ungläubiges Verharren. Heinzelmänner? Ganz vorsichtig probierte ich die Kippfunktion und konnte entspannt die Decke betrachten. Ich sollte mal wieder streichen...

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

mehr ...

Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 163

Alexander der Große war 1,50 Meter groß.

 

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