| Donnerstag 21 Sep 2017 |

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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Wir warten auf das Sommerloch

 

Wieder einmal gibt es nichts zu berichten im Wochenrückblick. Alles ist katatonisch ruhig gewesen. Die beständigen Schieflagen in nationalen, internationalen und globalen Haushalten entwickeln sich wie selbstverständlich zu steilen Geraden mit annäherndem 180°-Gefälle, also nichts Neues oder gar etwas, das einen unerwartet schockieren kann. Zwar weiß man ja aus der Zockerbranche, dass Geld nie weg ist, sondern es nur andere haben, aber nach diesen anderen hat man gar nicht vor zu suchen. Man sucht stattdessen lieber nach neuem Geld.

Bei der Eishockey-WM haben wir (also die Deutschen als Volksgemeinschaft, vertreten durch unsere Nationalmannschaft, die überwiegend auch deutsch ist) treppchenmäßig auch wieder nichts gerissen. Aber apropos mäßig, weil man sich diesmal nicht so blamiert hat wie bei anderen Eishockey-WMs. Aber von denen gibt es ja ohnehin jedes Jahr eine, da ist das dann ja nur reine Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass man auch mal in guter Form angetreten ist, und Platz 4 ist ja immer noch besser als nur Blech reden, wenn nach so einer WM dann für das nächste Jahr wieder die Mannschaftsanzahl erhöhen muss, weil Deutschland sonst abgestiegen wäre. Platz 4 ist gut genug, um auf Bild gefeiert zu werden – eine Nation wird bescheiden. So ist das eben, wenn man nicht so viel Geld in der Tasche hat, da kann man auch nicht immer den Himmel als Grenze nehmen. Nicht mal, wenn er bewölkt ist. Oder Vulkanasche die Sicht trübt. Das ist ja auch kein Thema mehr, um ein angehendes Sommerloch zu füllen, vielleicht wird dafür aus unserer einstmals großen Fliegernation tatsächlich ein Volk von Seefahrern. Eine Schifffahrt nach Mallorca dauert auch nicht viel länger als nach Helgoland, und man muss dabei auch nicht in eine Tüte kotzen.

Das Meer ist eh schon dreckig genug, auch bevor man herausgefunden hat, dass eine Bohrinsel doch besser ist für die Umwelt als keine Bohrinsel, denn wer soll sonst das ganze Öl bergen, dass da drunter liegt? Von Naturkatastrophe zu sprechen ist da eh reine Stimmungsmache der verzweifelten Sommerlochfüller, denn was ist Rohöl denn bitteschön, wenn nicht ein reines Naturprodukt? Wenn man da stattdessen tonnenweise Legosteine ins Meer kippen würde, da wäre sicher etwas los. Aber die könnte man wenigstens alle schön zusammenstecken, vielleicht sogar, bis man daraus eine neue Bohrinsel gebaut hat. Und so knapp kann das Öl auch gar nicht sein, wenn man sieht, wie viel davon täglich raussprudelt, das soll ja so viel sein, dass es angeblich nicht einmal BP richtig messen kann.

Das Oder-Hochwasser ist auch wieder nur eine verzweifelte Hoffnung der Berichterstatter, in Venedig steht die ganze Stadt seit Ewigkeiten unter Wasser, da spart man eben auf ein Boot statt ständig zur Versicherung zu rennen. Manchmal ist die Lässigkeit der Südländer eben doch sympathisch. Und ständig wird davon geredet, dass die ganzen Ostdeutschen eh in den Westen auswandern, die wissen ja sicher auch, warum sie das machen; wohl wegen der Oder. Oder die wandert auch in den Westen, warum nicht, der Rhein ist ziemlich dreckig, und Hochwasser konnte der auch mal besser. Also wie gesagt, nichts passiert in letzter Zeit. In vorletzter auch nicht. Einen schönen Tag noch.

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

mehr ...

Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 107

Die Premiere des Films „Die unglaubliche Schnecke“ (USA 1964) wurde unter Wasser abgehalten. Der Film handelte von einem Mann, der sich in einen Fisch verwandelte. Der Film wurde von Warner Bros. auf einer Unterwasserleinwand auf dem Meeresboden vor Weeki Wachi, Florida, uraufgeführt. Die 250 geladenen Gäste saßen in einem Glastank, 6 Meter unter der Meersoberfläche.

 

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