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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Olé!

Haben wir sie nun also hinter uns gelassen, jene vier Wochen, in denen uns Fußball vom Feinsten geboten werden sollte... wovon man leider nur recht wenig sehen konnte.

Statt dessen war diese WM für einige Überraschungen gut. Wer hätte im Vorfeld damit gerechnet, dass weder Titelverteidiger noch amtierender Vize-Weltmeister mit unterirdischen Leistungen die Vorrunde überstehen würden? Witzig dabei vor allem einzelne Kommentare, wie z. B. von Zidane, der meinte, „Les Bleues“ hätten trotzdem das Zeug zum Weltmeister, und er glaube nach wie vor fest daran (das war kurz vor dem 3. Gruppenspiel, als Frankreich sowieso schon raus war), oder die Lachnummer von Buffon, der trotz seines Bandscheibenvorfalls fest entschlossen war, sich in’s italienische Tor zu stellen (weil ja offensichtlich in ganz Italien niemand zu finden ist, der besser das Tor hüten kann als einer mit erheblichen Bewegungseinschränkungen.... gibt’s eigentlich Pillen gegen hoffnungslose Selbstüberschätzung?).

Bunt waren sie, diese Spiele, nicht nur wegen der Farbenvielfalt auf den Stadionrängen, sondern auch wegen der kompromisslosen Bereitschaft der Schiedsrichter, das ihrige dazu beizutragen. Schade eigentlich, dass die Karten auf Gelb und Rot beschränkt waren – was hätten wir alles erleben können, wenn es auch noch grüne Karten (z. B. für „zu blöd, das Tor zu treffen“), blaue (für „Foulspiel am eigenen Teammitglied“), regenbogenfarbene für die lustigsten Tore oder pechschwarze mit Totenkopf-Emblem für die schlimmsten Schiedsrichterentscheidungen gegeben hätte.

Emotionen wogten nicht nur durch die Stadien und entluden sich nicht ausschließlich an den unmittelbar Beteiligten, sondern brandeten ebenfalls gegen ein Tintenfischbassin in Oberhausen, in dem Krake Paul, der „Weissager aller Weissager“, orakelte. Alles war gut, solange Paul die deutsche Mannschaft als Matchwinner sah – aber spätestens seit der Halbfinal-Niederlage gegen Spanien wurde deutlich, dass viele noch nicht über das Stadium der Römerzeit hinausgekommen sind – schon im alten Rom wurden die Überbringer schlechter Nachrichten bestraft. Ein Glück, dass Paul seine Chance beim Spiel um den dritten Platz nutzen und seine Tentakel in Sicherheit bringen konnte!

Das Finale schließlich, hoffnungsfroh von beiden Seiten und allen Fußballfans dieser Welt erwartet, beendete diese WM im gleichen Stil, wie sie sich schon einen ganzen Monat präsentiert hatte – übelste Fouls mit Kung-Fu-Tritten seitens der Holländer, Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns vom Feinsten, gepaart mit einer gelben Kartenflut, die es in einem WM-Finale noch nie gegeben hatte, glänzenden spielerischen Leistungen, allen voran Torwart Casillas, und die Aussage des holländischen Trainers, er lege keinen Wert darauf, schön zu spielen, sondern wolle gewinnen, auch wenn’s nicht so schön aussieht. Na ja, schön anzuschauen war’s dann ja wirklich nicht, am Ende hat Spanien mehr als verdient gewonnen, und es ist dieser Mannschaft, die als eine der fairsten überhaupt durch’s Turnier gegangen sind, von Herzen zu gönnen, nach dieser Leistung und dem Gewinn des EM-Titels vor zwei Jahren sich jetzt auch noch die WM-Krone aufsetzen zu können.

Bleibt zu hoffen, dass sich die deutsche Mannschaft weiter so von ihrer besten Seite zeigt und sich in der nächsten WM nicht mehr ins Bockshorn jagen lässt, wenn wir im Endspiel wieder gegen Spanien antreten dürfen.

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

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Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 31

Das erste Autokino eröffnete im Juni 1933. Der Eintritt kostete 25 Cent pro Auto und pro Person.

 

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