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Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Marco Angelini und Black Balloon rockten Idar-Oberstein

Rock auf der Idar am 20.08.2011


 

Das lange Warten hatte sich gelohnt: Nachdem die ersten Fans bereits am Vormittag vor Ort waren, um sich die besten Plätze direkt vor der Bühne zu sichern, hatte sich der Festplatz an der Vollmersbacher Straße als diesjähriger Veranstaltungsort des "Rock auf der Idar" bis zum Auftritt von Black Balloon mit mehr als 2000 Zuschauern gefüllt - und die österreichische Band wurde den hohen Erwartungen der sogar teilweise aus dem angrenzenden Ausland (Luxemburg, Schweiz und Österreich) angereisten Fans mehr als gerecht.

Ab 16.00 Uhr traten insgesamt 5 Bands auf, bevor der TopAct des Abends die Bühne betreten sollte. Das Zuschauerinteresse während des Nachmittags hielt sich in Grenzen. Lediglich eine der fünf Bands, "Dancing at my Disco" aus Bernkastel-Kues, vermochte die anwesenden Zuschauer mit einer guten Mischung aus Performance, Können und Charme zu begeistern.

Davon hätte sich "X-Change" aus Kusel, die vollmundig als das "erste Highlight des Abends" angekündigt wurden und unmittelbar vor Black Balloon die Zuschauer unterhalten sollten, eine Scheibe abschneiden können: Der Auftritt ging hart an die Schmerzgrenze, und bezeichnenderweise konnte die Band die Zuschauer nur dazu überreden, den Auftritt beenden zu dürfen, indem sie ihnen versprach, sofort danach die Bühne freizumachen für den TopAct, auf den alle seit Stunden gewartet hatten.

Als gegen 22.30 Uhr Black Balloon-Frontmann Marco Angelini die Bühne betrat, gab es für die Fans kein Halten mehr. Den beiden Moderatorinnen, die die Band ankündigen sollten, sei verziehen, dass sie beim Buchstabieren von Angelinis Vornamen durcheinanderkamen....

Und die Band ließ es richtig krachen und belohnte das Durchhaltevermögen ihrer Fans mit einer großartigen Performance - von Austropop über Balladen bis Rock war für jeden Geschmack etwas dabei.

Einen Wermutstropfen allerdings steuerte die Tontechnik bei - die Techniker hatten es über den gesamten Veranstaltungstag nicht geschafft, eine saubere Akustik zu schaffen. Bei der Mehrzahl der Vorbands war das nicht weiter aufgefallen, lag dort der Focus doch mehr auf Lautstärke denn auf Gesang.

Beim Auftritt von Black Balloon hingegen wurden diese Defizite überdeutlich: die Band legt Wert auf Qualität und einen perfekten Sound und sah sich hier mit erheblichen technischen Unzulänglichkeiten konfrontiert. Dennoch boten Black Balloon - allen Widrigkeiten zum Trotz - eine energiegeladene Bühnenshow, die das lange Warten schnell vergessen machte. Eine gelungene Zusammenstellung der beliebtesten Songs aus dem breiten Repertoire der Band sorgte für großartige Stimmung unter den Zuschauern, die bei "Mr. Sexylinis" unvergleichlichem Hüftschwung zu Fly Away den vorläufigen Siedepunkt erreichte und den Geräuschpegel noch weiter in die Höhe schnellen ließ. Dass es hierfür tatsächlich noch eine Steigerung geben konnte, bewies Marco Angelini am Ende des Konzertes, als er sich das Shirt vom Körper riss und in die begeisterte Menge warf, für die es nun kein Halten mehr gab und kurzfristig der Pegel eines startenden Düsenjets erreicht wurde.

Erst nach mehreren Zugaben endete das Konzert und die Fans ließen ihre Idole erst weit nach Mitternacht von der Bühne. Auch nach Abschluss des Konzertes leerte sich der Festplatz nur sehr langsam, weil die Band geduldig Autogramm- und Fotowünsche erfüllte und viele Fans noch weitere zwei Stunden ausharrten, bis auch wirklich jeder sein Autogramm bekommen hatte.

Von solchen TopActs wünschen wir uns in Zukunft mehr!

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

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Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

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