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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Handy-Alarm

Gehören Sie auch zu den Menschen, die glauben, nur, weil jemand ein Handy hat, muss er auch ständig und überall erreichbar sein? Nehmen Sie sich auch so wichtig, dass Sie annehmen, der Angerufene warte den ganzen Tag sehnsüchtig auf gerade Ihren Anruf und ist bereit, diesen auch auf dem Klo oder in der Dunkelkammer entgegenzunehmen? Dann lassen Sie sich sagen: Sie sind es nicht. Aus gegebenem Anlass möchte ich allen Menschen, die mich im Drei-Minuten-Takt mit Anrufen bombardieren, folgendes mitteilen:

Ich bin weder Gehirnchirurg noch FBI-Agent - ich muss nicht permanent kommunikationsbereit sein. Niemand zwingt mich dazu, schon gar nicht ein kleiner schwarzer Kasten mit wahlweise nervtötenden Klingeltönen oder optischem Blinkfeuerwerk. Und die Annahme, mich durch Dauerklingeln, möglichst abwechselnd auf dem Handy oder dem Festnetz, während man vor meiner Wohnungstür steht und Sturm klingelt, eher zur Kommunikation zu bewegen, ist schlicht ein Trugschluss - ich falle dabei unaufhaltsam in meine infantile Trotzphase zurück. In den Sinn kommen mir dabei unendliche Abarten der Denkblasen, wie wir sie aus Donald-Duck- oder Asterix-Heftchen kennen - die mit dem Totenkopf, der Dynamitstange und der Spirale (wobei ich bis heute nicht weiß, was die Spirale uns eigentlich sagen möchte).

Liebe Leute, ich habe außer meinem Leben als Handybesitzer auch noch einen Beruf und ein Privatleben! Mein Beruf erfordert ab und zu auch mal konzentriertes Arbeiten, wobei ich die neuesten Nachrichten über die Blähungen des Nachbarn nicht wirklich hilfreich finde und mir die Freiheit nehme, Anrufe zugunsten eines vernünftigen Arbeitsergebnisses vorübergehend zu ignorieren. Und mein Privatleben lege ich ganz verwegen so aus, dass ich nicht wie von der Tarantel gestochen vom Sofa aufspringe, nur weil irgendwo in den Tiefen meiner weitläufigen Dreizimmerwohnung sich ein Klingelton bemerkbar macht. En kleiner Tipp hierzu: falls mich jemand sprechen möchte - lasst es einfach ein wenig länger klingeln, damit ich auch die Chance habe, das Telefon zu finden (ohne Schnur manchmal schwierig) und mich über Euren Anruf zu freuen, aber kommt runter von dem Trip, mich mit der Learning-by-monkey-Methode (einen Versuch solange wiederholen, bis es klappt) weich zu kochen - das geht schief. Und seht’s doch mal so: mein Handy speichert die eingehenden Anrufe, auch wenn ich sie nicht entgegengenommen habe - ich kann also zurückrufen. Und wenn ich das zu einer Zeit mache, in der ich den Kopf frei habe, haben wir eigentlich beide mehr davon, oder nicht? Und wenn Ihr dann vielleicht keine Zeit habt, mit mir zu reden: gleiches Recht für alle, dann wird’s eben später einen neuen Versuch geben ... später!!!

Und noch ein Tipp für die ganz Eiligen: derselbe Gott, der Festnetz, Handy und die Türklingel erschaffen hat, hat auch für sms und Email gesorgt. In diesem Sinne: nicht ärgern, wenn der gewünschte Gesprächspartner vorübergehend nicht erreichbar ist.

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

mehr ...

Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 42

Die erste Remington-Schreibmaschine von 1873 verfügte nur über Großbuchstaben. Erst ab 1878 konnte man von Groß- auf Kleinbuchstaben umschalten.

 

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