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Monatszitat

Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 

 

 

Bist Du ein Gewinner?

Die richtige Ernährung auswärts


Diese uralte Frage, die den Grundinstinkten der menschlichen Natur entspringt, stellte sich schon unseren Urahnen am Lagerfeuer, da es um einen der Kernbereiche des menschlichen Lebens geht, ja mehr noch, um das vermutlich dringendste Bedürfnis unseres gesamten Seins! Die Rede ist natürlich von der Nahrungsaufnahme, heutzutage schlicht "Essen" genannt!

Zwar hat der Mensch die Stufe des reinen Jäger- und Sammlerdaseins, in dem es allein um die tägliche Erhaltung der eigenen Existenz ging, inzwischen weitestgehend überwunden, aber da man die Kultiviertheit einer Zivilisation unter anderem daran bemessen kann, wie sie sich ernährt, widme ich meine Betrachtung der angemessenen Ernährung in der Öffentlichkeit: Der Verkostung an einem Buffet!

1. Grundlagen

Ihr solltet zu einer Buffetverkostung niemals unvorbereitet gehen; empfohlen wird vortags reichlich Breitensport wie Joggen oder Fahrradfahren zum kurzfristigen Aufbau von ernährungsbezogenen Mangelerscheinungen. Sollte es sich um ein Frühstückbuffet handeln, nehme man über den Tag vorher verteilt nicht mehr als 500ml mageren, ungesüßten Joghurt zu sich. In jedem Fall mit knurrendem Magen zu Bett gehen!

2. Vorbereitung vor Ort

Nach Möglichkeit schon lange vor Beginn ein Bild von der Räumlichkeit machen unter den folgenden Aspekten:
Welche Tische sind am nächsten am Buffet und kommen somit als Verzehrstellen in Frage?
Gibt es Schleichwege, die ein Einreihen in Schlangen überflüssig machen?
Wo ist der Zugang zur Küche, an dem man frische Platten abfangen kann?

3. Am besten Erster sein

Natürlich gilt es, möglichst als Erster zum Startschuss des Essenfassens am Buffet zu erscheinen!

Beispiel Hotelfrühstücksbuffets: Üblicherweise von 6-11 Uhr betrieben. Weshalb erst um 9 erscheinen, wenn es nur noch trockene Cornflakes, Knäckebrot und Auberginenmarmelade gibt? Man kann auch später duschen oder weiterschlafen, und im Hotel ist es durchaus angemessen, in Schlafklamotten zum Frühstück zu erscheinen. In fernöstlichen Ländern wie z.B. China ist es sogar üblich im Pyjama zum Kiosk zu gehen (das hat nicht "Dittschke" erfunden - die Chinesen waren´s), so zeigt man also sogar noch etwas Weltgewandheit und trägt Respekt vor den Bräuchen anderer Kulturkreise polyglott zur Schau. Das macht natürlich Hunger!.

Und wie verschaffen wir uns eine Pole-Position am Mittagsbuffet? Bei Hoteltagungen ist es ganz simpel: Lasst einfach den Vortrag vor dem Mittagessen aus – man hat halt ein wichtiges geschäftliches Telefonat zu führen gehabt, Dienst ist schließlich Dienst. Und Schnaps natürlich Schnaps, denn die Zeit, die wir jetzt herausgehauen haben, lässt uns genug Zeit, die erwähnten Vorkehrungen im vorherigen Punkt zu treffen und gemütlich das Buffet zu entjungfern, sobald der Programmpunkt „Mittagessen“ auf der Tagesordnung steht.

Bei Seminaren ist eine offensivere Vorgehensweise vonnöten: Einfaches Wegbleiben fällt hier natürlich sofort auf. Hier hilft nur die bewährte Ausrede nach dem Gang zur Toilette. Selbstverständlich nicht erst 5 Minuten vorher (sehr auffällig), besser ist eine Viertelstunde. Besonders gescheit ist es natürlich, sich über die Veranstaltungslokalität ausrufen oder durch einen Hotelbediensteten persönlich abholen zu lassen. Das wird uns ein kleines Bakschisch abverlangen, aber soviel sollte uns der Wettbewerbsvorsprung wert sein, und spätestens beim zweiten Lachshäppchen hat sich die Investition amortisiert.

4. Es ist soweit, es geht los

So, wir sind also am Buffet, der Startschuss fällt, und was nun? Oftmals ist es schon vorgekommen, dass gelehrige Schüler meine ersten Punkte perfekt befolgt hatten, aber dann doch keine Schnitte gesehen haben. Sie wurden von der nachfolgenden Meute einfach überrannt und durften sich hinterher glücklich schätzen, die Salatverzierung von der Fischplatte noch abgestaubt zu haben. Damit das nicht passiert, sollte die nächste Vorgehensweise ebenso routiniert durchdacht werden.

WICHTIGER TIPP: Lasst in jedem Fall die Anstandsvorsuppe aus! Suppe verdünnt die Magenflüssigkeit und ist unnötiger Ballast. Und als Appetizer ebenso überflüssig, denn wer hat schließlich den gesamten Vortrag nur von einem halben Liter Joghurt gelebt?
Das Gute an der Vorsuppenecke ist: da rennen erst mal viele hin. Die Verlierer des Buffetkampfes. Wenn die ihre erste Suppe an den Tisch geschüttelt haben, hat der Profi schon für den dritten Teller Hauptgang angestanden. Und wer jetzt wirklich ehrlich meint, er müsse aber unbedingt eine Suppe haben, der soll sich gefälligst am Ende eine holen, denn ich habe seltenst ein Buffet gesehen, bei dem irgendwann mal die Suppen alle waren.

DER ERSTE TELLER IST DER WICHTIGSTE. Daher seht zu, dass ihr einen möglichst großen Teller erwischt, denn es ist absolut lächerlich, mit zwei oder gar mehr Tellerchen herumzuklappern. Gerade im Anzug verlieren die Leute jede Würde, die mit dem Kinn ihr Essen festhalten müssen, weil in der anderen Hand Zweitteller nebst Semmel ruhen.
Seht dann lieber zu, dass ihr eine vernünftige Stapeltechnik anwendet. Wer damit motorische Probleme hat, dem sei angeraten, daheim hinreichend zu üben. Wenn euch was besonders gut schmeckt, nehmt es öfter, und wenn es das letzte Teil war, freut euch doppelt. Für die hinter euch ist ja noch Suppe da. Ideal ist natürlich Nähe zum Tisch, wenn man schon mal einen Zwischenstand erhalten will, ohne dabei zuviel Zeit bei der Anstehprozedur, die jetzt natürlich auf einen zukommt, zu verlieren. Es ist wie ein Boxenstopp: vorher gut überlegen, ob es sein muss, und ob nicht doch ein Fitzelchen noch obendrauf passt. Tja, und alles Weitere bestimmen natürlich die Tagesform und die Qualität der Mitbewerber. Jetzt heißt es, essen was das Zeug hält. Leistung beginnt, wenn der Hunger besiegt ist und erreicht ihren Höhepunkt beim Einsetzen des ersten Sodbrennens. Dann heißt es: Mund abwischen und nächster Gang!

Zu guter letzt noch einen Tipp für diejenigen, die keine Pole-Position ergattern konnten: Ihr habt noch eine Chance! Fangt beim Nachtisch an und esst euch da schon mal satt. Nach dem Nachtisch stellt euch verstärkt Richtung Küche - frische Platten, ihr wisst schon. Ihr habt jetzt kaum noch Gelegenheit durch die Menschenwand regulär ans Buffet zu kommen, außer: s. Punkt „Schleichwege“. Zur Not schlürft ordentlich Suppe, wenn das Hauptfeld zu stark gewesen ist, und denkt dran: Nach dem Buffet ist vor dem Buffet!

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

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Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

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No. 132

Zwei Drittel der Menschen auf der Welt haben noch nie Schnee gesehen.

 

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