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Bewahre uns vor Leuten, die Regie über unser Leben führen möchten.

 

nach Peter E. Schumacher (1941-2013), Publizist

 
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Dancing Stars 2016

Schon im Dezember tauchten die ersten Gerüchte in den Zeitungen auf, wer wohl im nächsten Jahr zu den 10 auserwählten Promis für die neue "Dancing Stars" -Staffel des ORF gehören würde. Da es sich um die Jubiläums-Staffel handelte, war das Interesse der Zuschauer besonders groß, weil diese Staffel wegen des Eurovision Song Contest auf 2016 verschoben wurde, um das 10-jährige Jubiläum gebührend feiern zu können.

Direkt nach der Auslosung der Tanzpaare am 8. Februar ging es ab in die Trainingsräume, wo bereits die ersten Stunden einen Vorgeschmack boten auf das, was die Neo-Tänzer in den nächsten Wochen und Monaten erwarten sollte. Da die Promi-Tänzer größtenteils keine Tanzerfahrung mitbrachten, standen zunächst 50 Trainingsstunden auf dem Programm, in denen die Profitanzpartner ihnen die notwendigen Kenntnisse vermittelten.

Wie im Vorjahr standen einige Neuerungen auf dem Plan: ein Charleston-Marathon, bei dem ein Tanzpaar nach dem anderen vom Parkett geholt werden würde, und ein Tanzdoppel, bei dem jeweils zwei Tanzpaare eine gemeinsame Choreografie einstudieren sollten und gemeinsam bewertet werden würden.

Zunächst teilten sich jeweils zwei Promis und Profis eine Garderobe; im Laufe der Zeit und der Rauswahlen einzelner Teilnehmer lichteten sich die Reihen, bis jeder eine eigene Garderobe belegte. Über den roten Teppich führte der Weg von der "Wunderbar", in der die Tänzer auf ihren Auftritt und später auf die Punktevergabe warteten, in den Ballroom.

Wie auch in den Vorjahren wurde die Show von Miriam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger moderiert, die Jury setzte sich zusammen aus Thomas Schäfer-Elmayer (Tanzschulen-Besitzer und "Benimm-Papst"), Nicole Burns-Hansen (internationale Wertungsrichterin), Balázs Ekker (Tanzschulenbesitzer und ehemaliger Dancing-Stars-Tanzprofi) und Hannes Nedbal (internationaler Wertungsrichter).

 

Die diesjährigen Teilnehmer waren:

Paar 01: Sabine Petzl / Thomas Kraml

Paar 02: Thomas May / Lenka Pohoralek

Paar 03: Heidi Neururer / Andy Pohl

Paar 04: Fadi Merza / Conny Kreuter

Paar 05: Nina Hartmann / Paul Lorenz

Paar 06: Gery Keszler / Alexandra Scheriau

Paar 07:  Verena Scheitz / Florian Gschaider

Paar 08: Georgij Makazaria / Maria Santner

Paar 09: Jazz Gitti / Willi Gabalier

Paar 10: Thomas Morgenstern / Roswitha Wieland

 

Die Punktevergabe erfolgte durch die 4-köpfige Jury direkt im Anschluss an die jeweiligen Tänze. Anschließend hatte das Publikum die Möglichkeit, per SMS oder Telefonanruf seinen Favoriten zu wählen. Die Gewichtung erfolgte im Verhältnis 50 : 50. Sofern sich dadurch ein Gleichstand zweier Tanzpaare ergeben sollte, wurde die Zuschauermeinung höher gewichtet. Dementsprechend war es von Anfang an wichtig, die Fans zu mobilisieren und immer wieder deutlich zu machen, dass allein das Publikum es in der Hand hatte, seine Favoriten von Show zu Show weiter zu wählen. Die konkrete Wertung des Publikums wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht, so dass niemand einschätzen konnte, wie hoch er in der Publikumsgunst wirklich stand. Die Ergebnisse wurden durch einen wöchentlich wechselnden Notar überwacht.

Auf insgesamt 16 verschiedene Tänze, wunderschöne Kostüme und phantastische Choreographien durften wir uns freuen, die uns die Finalisten in 10 Shows präsentieren sollten.

Am Beispiel eines der drei Finalisten-Paare (Georgij Makazaria und Maria Santner), die entsprechend alle verlangten Tänze gezeigt haben, werden diese etwas genauer vorgestellt.

 

1. Show, 4. März 2016

"If you don't know be by now" hieß das Motto für die Premiere am Parkett. Und das bezog sich nicht nur auf die Musik, sondern vor allem auf die Tatsache, dass jetzt nur noch zählte, was in den letzten Stunden trainiert und an diesem Abend aufs Parkett gezaubert werden konnte.

Der Langsame Walzer (English Waltz) ist als einer der fünf klassischen Standarttänze seit 1983 Bestandteil des Welttanzprogramms und hatte sich um 1920 aus dem Wiener Walzer entwickelt. Er gilt als harmonischster Standardtanz und wird häufig zur Eröffnung einer Tanzveranstaltung getanzt. Charakteristisch sind der 3/4-Takt und differenzierte Drehumfänge, da eine Fortbewegung in einer Vorzugsrichtung sonst nicht möglich ist. Er wird weltweit auf jedem Standardturnier als erstes gewertet. Die besondere Schwierigkeit liegt nicht nur in den komplizierten Drehbewegungen, sondern vor allem im Tempo: insbesondere bei der herrschenden Nervosität, auf dem Parkett eine gute Figur zu machen, obwohl man mit Tanzen bisher nicht viel im Sinn hatte, ist die Gefahr, zu schnell zu werden, relativ groß.

An diesem Abend zeigten die Tanzpaare mit Promi-Herren ihr Können, die Damen beschränkten sich auf einen Gruppentanz.

Zur Einstimmung wurden zusätzlich zur Vorstellung des jeweiligen Prominenten vor dem Auftritt jeweils einige Szenen aus dem Training gezeigt, bis es ernst wurde. Bereits am Nachmittag hatte eine öffentliche Generalprobe stattgefunden, bei der schnell klar wurde, dass Georgij und Maria die Trainingszeit optimal genutzt hatten und ihrer Konkurrenz davontanzten.

Genauso sah es auch die Jury - die beiden heimsten die Höchstpunktzahl an diesem Abend ein und wurden gelobt für ihre Fußarbeit und vor allem die schwierigen Hebefiguren.

Zur besseren Orientierung fürs Publikum traten in der ersten Show nur die Promi-Herren mit ihren Einzeltänzen auf, die Stimmen des Zuschauervotings wurden die ganze Woche bis zum Beginn der zweiten Show gesammelt und wie die Jurypunkte auch in die Wertung der 3. Show mit einbezogen. Erst in der dritten Show sollte das Tanzpaar mit den wenigsten Punkten den Ballroom verlassen müssen. Bis dahin hatte das Publikum während drei Shows die Möglichkeit, sich ein Bild von den Tanzkünsten und der Ernsthaftigkeit des Trainings der Prominenten zu machen.

 

2. Show, 11. März 2016

An diesem Abend hatten die Promi-Damen ihren großen Auftritt, während die Herren einen Discofox als Gruppentanz präsentierten, mit der musikalischen Untermalung von "Uptown funk" ("Don't beliebe me just watch") aus dem Jahr 2015.

Der Discofox hatte sich Mitte der 70er Jahre aus dem Foxtrott entwickelt, wobei die klassische Variante um einzelne Komponenten des Swing,Two-Step und Boogie-Woogie ergänzt wurden. Demzufolge formten sich im Laufe der Zeit keine eigenen technischen Elemente, die den Discofox klassifizieren, sondern der Tanz bildet eine Mischung verschiedenster Teile anderer Tänze. Dabei werden die aus dem Foxtrott stammenden Schritte mit klassischer Tanzhaltung kombiniert, mit akrobatischen Rock'n'Roll-Figuren, Salsa-Figuren, Swing-Elementen und Techniken der lateinamerikanischen Tänze. Da der Discofox nahezu auf der Stelle getanzt werden kann und keinen Saal benötigt, der ausgetanzt werden muss, ist er auch auf dem beengten Raumangebot einer Discothek tanzbar.

Der Gruppentanz der Herren blieb an diesem Abend - wie in der Vorwoche der Damengruppentanz - ohne Jurywertung, da die Einzeltänze der Damen diesmal gewertet wurden. Das Publikum konnte während der gesamten Woche ausschließlich für seinen Favoriten der Promi-Herren anrufen; wegen der Chancengleichheit wurden die Leitungen ab diesem Abend geschlossen und statt dessen nur für die Damen geöffnet. Nach der Einzelwertung der Damen war die Liste komplett - Georgij und Maria führten das Feld nach wie vor mit der Bestnote an, jedoch inzwischen in Gesellschaft von Sabine Petzl und Verena Scheitz, die ebenfalls bei 25 Jurypunkten lagen.

 

3. Show, 18. März 2016

Ab jetzt wurde es ernst: Nach der heutigen Show wurde das erste Tanzpaar "des Parketts verwiesen". Entsprechend nervös waren die Teilnehmer, nachdem die beiden vorangegangenen Shows doch recht locker absolviert wurden - es standen ja  noch keine Konsequenzen im Raum.

Ein Jive zu "Do you love me"  stand für Georgij und Maria auf dem Programm. Dieser Tanz gehört seit 1976 zum Welttanzprogramm und wurde bereits 1968 als fünfter Turniertanz zu den lateinamerikanischen Tänzen aufgenommen. Charakteristisch für den Jive, der afroamerikanische Vorläufer hat und robuste Lebensfreude zum Ausdruck bringen soll, ist das locker-leichte Durchschwingen der Hüfte, offene Tanzfiguren sowie verschiedene Kicks und Twists.

Am Ende der Show musste das erste Tanzpaar den Ballroom verlassen. Schon bei dieser ersten Entscheidung war zu beobachten, dass die Zuschauermeinung erheblich von der der Jury abwich - Thomas May, der den Anfang derer machte, für die das Tanztraining beendet war, lag nach Meinung der Jury im guten Mittelfeld. Das Zuschauervoting sorgte für eine andere Reihenfolge und machte damit von Anfang an deutlich, dass kein Zuschauer sich darauf verlassen konnte, dass es für seinen Favoriten ohnehin reichen würde, auch wenn man selbst nicht zum Hörer greift.

Backstage bekamen die Tanzpaare jede Woche die CD mit dem Song überreicht, zu dem sie am darauffolgenden Freitag über das Parkett schweben sollten.

 

4. Show, 26. März 2016

In der vierten Show tanzten Georgij und Maria zur Melodie von Irving Berlins "Cheek to Cheek" einen Slowfox. Entsprechend der Mode der 30er Jahre, aus denen der Titel stammte (1935), wurden nicht nur die Kostüme ausgesucht, sondern auch die Frisuren entsprechend angepasst.

Slowfox wurde, da er musikalisch sehr anspruchsvoll ist, nie ins Welttanzprogramm aufgenommen und wird auch erst in sehr weit fortgeschrittenen Kursen unterrichtet. Er gehört weltweit zu den fünf Standardtänzen. die auf Standardturnieren der höheren Startklassen getanzt werden. Der Slowfox entstand im 20. Jahrhundert in England aus dem Foxtrott und verkörpert das englische Understatement. Charakteristisch sind weiche, fließende, raumgreifende Bewegungen und eine sehr ruhige und angespannte Haltung. Drehungen sollen im Slowfox nur sparsam eingesetzt werden, da die fortlaufende Bewegung des Tanzpaares damit unterbrochen wird. Während des Tanzens muss die Haltung der Tänzer so ruhig sein, dass man eine volle Tasse auf den Kopf der Dame stellen kann, ohne dass ein Tropfen verschüttet wird.

Die Musik zum Slowfox entwickelte sich, wie auch die des Quickstep, aus dem Ragtime.

Das Publikumsvoting schickte an diesem Abend Heidi Neururer nach Hause und folgte damit abermals nicht der Jurywertung.

 

5. Show, 1. April 2016

Das Charakteristische an der Rumba liegt im Spiel zwischen Mann und Frau. Es ist der erotischste Tanz überhaupt, in dem intensiv umeinander geworben und erotische Spannung erzeugt wird. Es handelt sich um einen Paartanz kubanischer Herkunft mit Betonung der Hüftbewegungen und Verdrehungen, der seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den Gesellschafts- und Turniertänzen gehört. Bei der Rumba steht die nonverbale Kommunikation zwischen Mann und Frau im Vordergrund, an der das Publikum im Idealfall teilhaben soll. Bereits 1930 kam dieser Tanz in New York als Modetanz auf.

Getanzt wurde heute zu "Walk on the wild side" von Lou Reed.

Zusätzlich hatten alle verbliebenen Tanzpaare eine Zirkusshow einstudiert. Hierfür wurde der Ballroom in ein Zirkuszelt verwandelt, in dem Jongleure, Artisten, Dompteure und alle anderen Personen zu finden waren, die man bei einem Zirkusbesuch erwartet - einschlißelich des Zirkusdirektors in Person von Georgij Makazaria.

Am Ende standen Fadi Merza und Gery Keszler als letzte Am Parkett, zwischen ihnen entschied sich, wer in der nächsten Show weitertanzen durfte. Obwohl die beiden Moderatoren immer wieder darauf hinwiesen, dass zwar ein Paar die insgesamt wenigsten Stimmen erhalten hatte, das andere aber möglicherweise die meisten Stimmen hatte und gar nicht zittern müsste, also die Wahl des zweiten Tanzpaares, das zur Entscheidung vorn stand, rein willkürlich war und nicht den vorletzten Platz bedeutete, konnte dies jedoch die Nervosität nicht wegzaubern, da ja die Publikumswertung nicht bekanntgegeben wurde und daher niemand eine Vorstellung hatte, wie viele Stimmen im Endeffekt eingegangen waren, um die Jurywertung zu beeinflussen.

Das Parkett mußten diesmal Fadi Merza und Conny Kreuter verlassen.

 

6. Show, 8. April 2016

Tango-Time in Wien! Im Welttanzprogramm seit 1963, ist der Tango der einzige Schreittanz unter den fünf Standardtänzen, wohingegen die anderen 4 Tänze Schwungtänze sind. Ursprünglich aus Argentinien und Uruguay stammend, ist der heutige Tango um 1910 in Europa aus dem Tango Argentino entstanden. Durch die abrupten Wechsel von Bewegungsformen und Tempi ist der Tango leidenschaftlich  und feurig. Dabei werden alle Effekte nur durch die Körperhaltung des Paares zueinander erzeugt, die Oberkörper bleiben während des ganzen Tanzes ruhig, die Schrittstruktur ist gleichmäßig.

Georgij und Maria landeten - wie bereits in der Vorwoche - trotz eines nahezu perfekten Tangos auf einem Mittelfeldplatz (Platz 4).

Die nächste Herausforderung dieser Show war der Charleston-Marathon, bei dem im Stil des klassischen Tanzmarathons alle Paare gleichzeitig auf der Tanzfläche standen und einer nach dem anderen von der Jury aus der Wertung geholt wurde. Das letzte verbliebene Tanzpaar erhielt die volle Punktzahl, die anderen - je nach überstandenen Runden - entsprechend weniger. Die Gesamtzahl der Punkte mit denen der Einzelwertung ergab die Ausgangswertung.

Zu den Klängen von "We no speak Americano" gaben die sieben verbliebenen Paare ihr bestes beim Charleston, der ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt wurde, sich aber sehr schnell als "weißer" Gesellschaftstanz durchsetzen konnte. 1923 konnte man ihn erstmals in dem Broadway-Musical "Running Wild" bewundern. Es handelt sich um einen extrem schnellen Tanz mit 50 - 75 Takten pro Minute.

Und wieder entschieden die Zuschauer anders, als Jury und Tänzer es erwartet hatten: - Nina Hartmann mußte am Ende dieser Show gehen.

 

7. Show, 15. April 2016

"Volare" war die heutige Aufgabe für Georgij und Maria, einen Samba zu präsentieren. Der Samba bezeichnet einen brasilianischen Musikstil und besteht aus einer traditionellen Rhythmus-Zweiteilung in je einen leichten und einen schweren Beat pro Takt. In seiner modernen Form entstand der Samba um 1920 in Rio de Janeiro und wurde 1959 in das Turnierprogramm der lateinamerikanischen Tänze aufgenommen.

Als zweite Aufgabe stand das "Tanzdoppel" auf dem Programm - eine Choreographie, die zwei Paare gleichzeitig zu bewältigen hatten und dafür anschließend eine gemeinsame Wertung erhielt. Die Tanzpaare waren dafür ausgelost worden. Georgij und Maria sollten mit Verena und Florian auftreten und hatten damit eine relativ gleichmäßige Basis, auf der die Choreografie aufbauen konnte. Zu "Mambo Italiano" legten sie einen Interpretation des Mambo aufs Parkett, der sich als Musikrichtung nach 1930 in Kuba entwickelt hatte und der dazugehörige Tanz parallel zur Musik entstand. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA während des zweiten Weltkrieges kam es rasch zu einer Vermischung kubanischer Rhythmen mit Jazz. Dadurch wurde der Mambo nun auch durch den Jazz beeinflusst, was sich bis heute erhalten hat. Musik und Tanz des Mambo sind rhythmisch sehr kompliziert, weshalb er auch nicht zum Welttanzprogramm gehört.

Gery Keszler war am Ende derjenige, der das Tanzparkett verlassen mußte. Laut Jurymeinung hätte der letzte Platz von beginn an Jazz Gitti zugestanden, aber deren Fans griffen entschlossen zu den Telefonen und sorgten damit nochmals für eine Überraschung.

 

8. Show, 22. April 2016

Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie für den heute auf dem Programm stehenden Quickstep dar: Zur "Valerie" musste dieser sehr schnelle Tanz aufs Parkett gebracht werden.

Der Quickstep wird als einer der fünf Standardtänze bei jedem Standardturnier weltweit als letzter Tanz getanzt. Er wird auch als "Champagner unter den Tänzen" bezeichnet, um das Spritzige und Freudige eines Tanzes zu charakterisieren, der überquellende Lebensfreude zum Ausdruck bringen soll und entsprechend einfache Sprünge und sehr schnell getanzte Posen enthält.

Ab der 8. Show mußte - wie auch in den Vorjahren schon - ein zweiter Einzeltanz gezeigt werden. Für Georgij und Maria stand damit der Paso Doble, auch bekannt als "dance of the knights" auf dem Programm . Obwohl er im 19. Jahrhundert im Spanien entstand, wird er traditionellerweise den lateinamerikanischen Tänzen zugeordnet, wird seit 1945 auf Turnieren getanzt und gehört seit 1963 zum Welttanzprogramm. Es handelt sich um einen progressiven Tanz - man bewegt sich während des Tanzes durch den ganzen Saal.- und stellt die tänzerische Interpretation eines Stierkampfes dar. Ursprünglich war die Musik des Paso Doble im 3/8-Takt angelegt, jedoch wird als Tanzmusik heute nur der 2/4-Takt verwendet.

Die passende Musik dazu lieferte Carmina Burana.

Und wieder fanden sich Georgij und Maria nach der Jurywertung im Mittelfeld - angesichts von nur 5 verbliebenen Paaren ein zunehmend schwieriger werdender Platz. Aber sie konnten sich weiterhin auf ihre Fans verlassen. An diesem Abend hatte es Jazz Gitti "erwischt".

 

9. Show, 29. April 2016 (Halbfinale)

Der erste Tanz war ein Jitterbug zur Musik von  "Let's go do the hop", eine Art Swing-Dance, der verschiedene Stile frei kombiniert und keine strengen Regeln hat - ein gut gelauntes "Herumspringen" eben. Um die Zeit des zweiten Weltkrieges wurde der Jitterbug von den GIs nach Europa gebracht, ein Umstand, der sich in den Kostümen widerspiegelte und damit von den beiden Tanzpaaren hervorragend umgesetzt wurde.

Der zweite Einzeltanz dieser Show war ein Cha Cha Cha, der zu "Forget you" getanzt wurde. Als moderner Gesellschaftstanz kubanischen Ursprungs gehört er in seiner westlichen Variante als einer der lateinamerikanischen Tänze seit 1963 zum Welttanzprogramm und bereits seit 1962 offiziell zu den Turniertänzen. Zwischen 1948 und 1951 war der Rhythmus des Cha Cha Cha von Enrique Jorrín erfunden worden und beschreibt einen amüsanten, koketten Flirt zwischen den Tanzpartnern.

Am Ende dieses Abends war klar, welche Promis mit ihren Tanzprofis im Finale standen: Georgij und Maria, Thomas und Roswitha sowie Verena und Florian.

 

10. Show, 6. Mai 2016 (Finale)

Fiiiinaaaaale, oooh-oh! Nur noch drei Paare waren übrig, die sich Hoffnungen auf den Titel "Dancing Star 2016" machen konnten. Spielregeln für den heutigen Abend: alle drei Paare präsentierten den letzten Pflichttanz und ihren persönlichen Lieblingstanz, Jurybewertungen und Publikumsstimmen wurden bis zur Entscheidung addiert, ein paar musste das Parkett verlassen. Die beiden verbliebenen Paare präsentierten einen Showtanz, der frei zu choreografieren war. Eine Jurywertung erfolgte nicht mehr, die Entscheidung lag nur noch beim Publikum. Dafür wurden die Telefonleitungen direkt nach der ersten Entscheidung zum letzten Mal geöffnet, nachdem die Zähler auf Null gestellt wurden.

Begonnen wurde der heutige Ballroom-Auftritt für Georgij und Maria mit einer Salsa zu "Corazon Espinado", der von der Jury einstimming mit jeweils 9 Punkten honoriert wurde - insgesamt also 36 Punkte.

Alle 14 Pflichttänze waren damit absolviert.

Der zweite Tanz heute war der Lieblingstanz des jeweiligen Paares - und das war der Cha Cha Cha, der ihnen bereits eine Woche zuvor die Glück gebracht hatte. Dieses Mal gelang die Vorstellung sogar noch besser - die Jury zückte zweimal die Höchstpunktzahl 10!

Anschließend stand die erste Entscheidung an - für Georgij und Maria reichten die Anrufe diesmal nicht, sie gingen als Drittplatzierte vom Parkett.

Trotzdem durften sie anschließend ihren Showtanz präsentieren - außerhalb der Wertung, aber sehr eindrucksvoll und für viele Zuschauer mit einem Tränchen im Auge. Es waren mehrfach Stimmen zu hören, die bedauerten, nicht öfter für dieses Paar angerufen zu haben, angesichts dieser beeindruckenden Abschlußleistung.

Dancing Star 2016 wurden nach dem Publikumsvoting Verena Scheitz und Florian Gschaider!

 

 

 

Lies das mal

 

Super guter GRUSEL - KRIMI !

 

Sechs

von Thomas Gast


Eine grausame Mordserie versetzt die Bevölkerung einer Kleinstadt in helle Aufruhr. Die Morde, jeder einzelne gleicht einem Horrorszenario, zeugen von abgrundtiefem Hass und von der ungezügelten Lust des Täters, seine scheinbar wahllos ausgewählten Opfer bis zum bitteren Ende leiden zu lassen.

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Fundstück ...

Dr. Nfish

Beim Niesen setzt das Herz aus.

Sind wir satt, hören wir schlechter.

Täglich atmet man ca. 700.000 eigene Hautschuppen ein.

Ein Blauwal-Herz ist so groß wie ein VW-Käfer.

 

Lektionen

No. 15

Surströmming, stark riechender vergorener Hering, gilt zwar in Schweden als Delikatesse, auf Flügen von Air France und British Airways ist die Mitnahme von Surströmming-Dosen wegen Explosionsgefahr aber ausdrücklich untersagt. Sogar das Öffnen einer Dose Surströmming im Treppenhaus kann laut Urteil des Landgerichts Köln für den Vermieter einen Kündigungsgrund darstellen.

 

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